„Zukunft kann man bauen“

Öffentlichkeit, Schulleben

Im Dezember wurde der 2012 begonnene Erweiterungsbau offiziell eröffnet. Mit einem Festakt wurde die neue Aula gebührend eingeweiht. Künftig stehen den Schülerinnen und Schülern insgesamt 3100 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung.

Gefeiert wurde mit vielen Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft. Musikalische Beiträge seitens der Schülerinnen und Schüler gaben der Feier einen sympathischen Rahmen. Die Vorfreude auf die Arbeit in den neuen Werk- und Schulungsräumen war überall spürbar.

Großes Lob gab es von den Rednern für die architektonische Leistung des Teams von MSE-Architekten als auch für die Arbeit der Schule in den vergangenen Jahrzehnten.

Über die Tatsache, dass er im „Wirtschaftministerium doch auch immer wieder mit schönen Dingen zu tun zu habe“, äußerte sich Staatssekretär Franz-Josef Pschierer sehr erfreut. Für den Um- und Erweiterungsbaus der BFS habe der Freistaat eine „überdurchschnittliche Förderung“ gewähren können. „Wir sind stolz auf diese Schule“, so der Staatssekretär.

Wolfgang Lösche von der Handwerkskammer für München und Oberbayern betonte die sehr gute Vernetzung der Schule, die auch ein Pfeiler des großen überregionalen Erfolgs sei. Auch ohne Meisterbrief können Absolventen der Schule im Ausland einen Masterstudiengang beginnen. „Damit stehen ihnen vielfältige Möglichkeiten in der Zukunft offen, um den guten Ruf der Schule weiter in die Welt zu tragen“, so Lösche. Schon jetzt gibt es eine lange Reihe von bayerischen Staatspreistäger/-innen, die ihren Abschluss an der Neugablonzer Schule für gestaltendes Handwerk gemacht haben.

Den „Schlüssel“ nahmen Oberbürgermeister Stefan Bosse und Schulleiter Gottfried Göppel aus den Händen der Architekten, Werner Seibt und Markus Merz, entgegen.