Werkstattgespräche – Juliane Schölß

Schulleben, Techniken

Die Silberschmiedin und Schmuckkünstlerin Juliane Schölß nimmt seit Jahren eine herausragende Position im Bereich des künstlerischen Geräts ein.

Zahlreiche Preise, darunter der Danner Preis 2011 und der Bayerische Staatspreis 2012, dokumentieren ihre meisterliche Art, mit dem Werkstoff Silber umzugehen. Aus hauchdünnen Blechen fertigt sie silbernes Gerät, dessen Formsprache deutlich vom Papiermodell bestimmt ist.

Wir freuen uns und sind auch ein wenig stolz, dass wir unsere ehemalige Schülerin für einen Vortrag gewinnen konnten. Im voll besetzten Zeichensaal sprach sie vor allem über ihren Werdegang als Künstlerin und ihre Arbeitsweise. Daneben gab sie einen Einblick in die notwendigen Strategien um als Kunsthandwerkerin erfolgreich bestehen zu können.

Den Abschluss ihrer Präsentation bildete ein Überblick über ihre Arbeit für den sakralen Bereich in dem sich gestalterischer Auftrag und frei künstlerische Arbeit mischen.

Besonders interessant war für die versammelten Schüler und Lehrkräfte die Möglichkeit, einige der Arbeiten von Juliane Schölß im Original zu sehen, anzufassen und darüber mit der Künstlerin zu sprechen.

Der Vortrag fand im Rahmen der Reihe „Werkstattgespräche – Künstler/-innen sprechen über ihre Arbeit“ statt, die vom Förderverein finanziell unterstützt wird.

Autor: Johannes Borst