Upcycling – Alt & Neu

18. April 2016

war das Motto der Ausstellung, mit der sich die BFS für Glas und Schmuck im Rahmen der Erlebnistage in Neugablonz vorstellte. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher konnten sich von der Ausstellung, die über das ganze Wochenende geöffnet war, inspirieren lassen. Am Samstag hatten die Gäste zusätzlich noch die Gelegenheit einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und die Entstehung von kostbarem Schmuck, Kleinplastiken und Glasbildern kennen zu lernen. Schülerinnen und Schüler gaben einen Einblick in Techniken des Gold- und Silberschmiedens, Gravierens und Glasmalens.

Mit Johnny Depp in Jablonec

18. April 2016

Nachdem wir im Oktober im Rahmen eines Schüleraustausches Gäste aus Tschechien hatten, konnten nun im März acht Graveurinnen und Graveure der BFS an unsere Partnerschule in Jablonec nad Nisou reisen. Während des zweiwöchigen Aufenthalts galt es, unterstützt von den tschechischen Kollegen, Portraits bekannter Persönlichkeiten, als Flachrelief zu modellieren. Die Studien wurden im weiteren Verlauf an unserer Schule als Medaillenprägestempel umgesetzt. Eine der Studien gibt den US-amerikanischen Schauspieler Johnny Depp wieder.

Neben der schulischen Arbeit, gab es ein umfangreiches Freizeitprogramm. Gemeinsam mit den tschechischen Schülerinnen und Schülern wurden Ausflüge in das Umland von Jablonec und nach Prag unternommen.

Zwei sicherlich ganz besondere Ereignisse waren der Besuch der staatlichen Münzprägeanstalt in Jablonec, wo heute noch das tschechische Münzgeld geprägt wird, und die Begegnung mit Staatssekretär Franz Pschierer aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Gemeinsam mit Herrn Oberbürgermeister Bosse war der MdL angereist um die Schule in Jablonec zu besuchen. Nachdem Mittagessen wurden unsere Schülerinnen und Schüler von Primator Beitl zum Empfang ins Rathaus geladen, wo sie sich neben dem Staatssekretär und dem Oberbürgermeister ins Gästebuch der Stadt Jablonec eintragen durften.

Der Schüleraustausch war für alle Beteiligten ein spannendes und gewinnbringendes Ereignis. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten sowohl fachliche Einblicke in neue Techniken gewinnen, als auch am sprachlichen und kulturellen Austausch mit unserer Partnerstadt teilhaben.

 

Idar-Oberstein zu Gast an der BFS

01. März 2016

Wir freuen uns die beiden Professoren Ute Eitzenhöfer und Theo Smeets von der Hochschule Trier / Idar-Oberstein an unserer Schule begrüßen zu dürfen. Sie werden am 14. März 2016 um 15.00 Uhr den Studiengang Gestaltung-Edelstein und Schmuck im Rahmen eines Vortrags unseren Schülerinnen und Schülern vorstellen.

Tschechische Austauschschülerinnen an der Berufsfachschule für Glas und Schmuck

01. März 2016

Es war eine sehr intensive und auf vielen Ebenen reichhaltige Zeit gewesen, die leider auch sehr schnell vorüber gegangen wäre, meinte der kommissarische Schulleiter Norman Weber in seiner kurzen Ansprache anlässlich der Verabschiedungsfeier der sechs tschechischen Schülerinnen und ihrer Lehrerin Olga Devová, die für 14 Tage an der Berufsfachschule für Glas und Schmuck zu Gast gewesen waren. Im Beisein von Oberbürgermeister Stefan Bosse, Vertreter/-innen der SMV und der beteiligten Lehrkräfte fand eine kleine Präsentation der Werkstücke statt, die in den beiden Wochen entstanden waren.

Im Rahmen des Schüleraustausches, unterstützt durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfond und durch TANDEM Regensburg, konnten Magdalena Linková, Maria Vohánková, Terezie Metelková, Karonia Viktová, Gabriela Tonevová und Katerina Brodacová Erfahrungen in jeweils zwei Berufen des gestaltenden Handwerks, Graveur und Silberschmied, sammeln. Jede Schülerin hatte eine Teedose mit einer ornamentalen Verzierung anfertigt. Das gewerkübergreifende Projekt sei ausgesprochen erfolgreich verlaufen und die Schülerinnen könnten auch sehr stolz auf ihre Arbeiten sein, lobte Weber.

Die Lehrerinnen und Lehrer der Berufsfachschule, hatten für ihre Gäste außer dem Unterrichtsprojekt auch ein reichhaltiges Freizeitprogramm ausgearbeitet, das neben dem Besuch des Isergebirgsmuseums, dem Schloss Neuschwanstein und einer Stadtführung noch vieles mehr beinhaltete. So konnten auch freundschaftliche Bande unter den Schülerinnen und den Schülern der Berufsfachschule und ihren Gästen geknüpft werden. Entsprechend schwer fällt nun den Tschechinnen auch der Abschied.

Doch die Zusammenarbeit der beiden Schulen des gestaltenden Handwerks findet seine Fortsetzung im März und September 2016. So wird in den nächsten Tagen eine Klasse der Graveure nach Jablonec reisen um in den dortigen Werkstätten zu arbeiten und im Herbst findet in Tschechien ein Glasschmuck-Symposium statt, an dem sich Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule ebenfalls beteiligen werden. So trägt die Passion zum Kunsthandwerk und Design seinen Teil dazu bei, dass Brücken zwischen Ländern geschlagen werden.

Tag des offenen Unterrichts 2016

01. März 2016

 

 

 

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler konnten sich an diesem Tag von den Ausbildungsberufen Glas- und Porzellanmaler, Goldschmied, Graveur und Silberschmied faszinieren lassen.

Die verschiedenen Abteilungen hatten Arbeitsstationen eingerichtet, wo die Besucherinnen und Besucher ihr handwerkliches und gestalterisches Geschick erproben konnten. Viele Schülerinnen und Schüler konnten anschließend mit einem kunsthandwerklichen Kleinod, z.B. einem Anhänger, einer Prägung oder einer selbstbedruckten Tasche nach Hause gehen.

 

Tag der offenen Tür 2015

23. Februar 2016

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nützten den Tag der offenen Tür um sich ein Bild der vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im gestaltenden Handwerk zu machen. In seiner Begrüßung hob der kommissarische Schulleiter Norman Weber hervor, dass die Schule eine handwerklich und gestalterisch fundierte Ausbildung gewährleistet. Dass die Schule damit sehr erfolgreich ist, konnten er und seine Frau bei einem Besuch in der Millionenmetropole Hangzhou / China erfahren. Die dortige Hochschule China Academy of Art (CAA) hatte das Angebot ausgesprochen mit der BFS für Glas und Schmuck ein internationales Austauschprogramm zu organisieren. Bei der CAA handelt sich um eine Kunsthochschule mit rund 10 000 Studierenden in Hangzhou und Schanghai.

Wie sehr sich die Schule auch über die Zeit nach der Ausbildung hinaus für Ihre Absolventinnen und Absolventen engagiert, zeigt sich im neu geschaffenen Förderpreis der Kaufbeurer Künstler Stiftung. Der Preis in Höhe von 3000€, der alle drei Jahre vergeben wird, richtet sich an ehemalige Schülerinnen und Schüler der Schule. Der Förderpreis soll auf besonders begabte Absolventinnen und Absolventen der Staatlichen Berufsfachschule für Glas und Schmuck aufmerksam machen, ihre künstlerischen Fähigkeiten und Fertigkeiten würdigen sowie den Start in die Selbständigkeit erleichtern. Norman Weber bedankte sich bei der Kaufbeurer Künstler Stiftung, insbesondere bei Frau Dr. Kunz-Ott und Herrn Endhardt für die hervorragende Zusammenarbeit.

Anschließend konnten die Besucherinnen und Besucher den zweiten fertiggestellten Abschnitt der Erweiterung – den Bibliothekstrakt – bewundern und in der renovierten Aula des Altbaus Preziosen und Kostbarkeiten erwerben, die die Schülerinnen und Schüler für diesen besonderen Tag gefertigt hatten.

 

Werkstattgespräche – Juliane Schölß

16. November 2015

Die Silberschmiedin und Schmuckkünstlerin Juliane Schölß nimmt seit Jahren eine herausragende Position im Bereich des künstlerischen Geräts ein.

Zahlreiche Preise, darunter der Danner Preis 2011 und der Bayerische Staatspreis 2012, dokumentieren ihre meisterliche Art, mit dem Werkstoff Silber umzugehen. Aus hauchdünnen Blechen fertigt sie silbernes Gerät, dessen Formsprache deutlich vom Papiermodell bestimmt ist.

Wir freuen uns und sind auch ein wenig stolz, dass wir unsere ehemalige Schülerin für einen Vortrag gewinnen konnten. Im voll besetzten Zeichensaal sprach sie vor allem über ihren Werdegang als Künstlerin und ihre Arbeitsweise. Daneben gab sie einen Einblick in die notwendigen Strategien um als Kunsthandwerkerin erfolgreich bestehen zu können.

Den Abschluss ihrer Präsentation bildete ein Überblick über ihre Arbeit für den sakralen Bereich in dem sich gestalterischer Auftrag und frei künstlerische Arbeit mischen.

Besonders interessant war für die versammelten Schüler und Lehrkräfte die Möglichkeit, einige der Arbeiten von Juliane Schölß im Original zu sehen, anzufassen und darüber mit der Künstlerin zu sprechen.

Der Vortrag fand im Rahmen der Reihe „Werkstattgespräche – Künstler/-innen sprechen über ihre Arbeit“ statt, die vom Förderverein finanziell unterstützt wird.

Autor: Johannes Borst